Seite 128 von 128

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 20.08.2026, 19:33
von maxikatze
Offener Brandbrief:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen als langjähriges CDU-Kreistagsmitglied. Ich habe in den vergangenen Wochen insgesamt 10.000 Euro an die AfD in Sachsen-Anhalt gespendet – zweimal 5.000 Euro.
...

Hier weiterlesen!

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 21.08.2026, 17:20
von Staber
maxikatze hat geschrieben: 20.08.2026, 19:33 Offener Brandbrief:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen als langjähriges CDU-Kreistagsmitglied. Ich habe in den vergangenen Wochen insgesamt 10.000 Euro an die AfD in Sachsen-Anhalt gespendet – zweimal 5.000 Euro.
...

Hier weiterlesen!

Moin Maxi!
Erinnert mich an einen verbalen Ausbruch von Pofalla gegen Bosbach:"Ich kann Deine ..... nicht mehr sehen!"
Das ist wie wenn kleine Kinder streiten: Wenn die Argumente alle sind dann kommen die Kraftausdrücke.
Verstehe nicht, warum er noch immer in der CDU ist, wenn er die Partei derart miserabel findet. Und warum will er rausgeworfen werden ? Es gibt, soviel ich weiß, keine Zwangsmitgliedschaft in der CDU. Einfach Austritt erklären - und AfD Mitgliedschaft anstreben - so wie es viele CDUler seit 2015 gemacht haben. Vermutlich sind es tatsächlich persönliche Gründe....

Übrigens..Kamaeradenschwein - wer hätte gedacht, das die in der CDU Wert auf Korpsgeist gelegt wird.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 22.08.2026, 12:48
von maxikatze
Staber hat geschrieben: 21.08.2026, 17:20
maxikatze hat geschrieben: 20.08.2026, 19:33 Offener Brandbrief:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich schreibe Ihnen als langjähriges CDU-Kreistagsmitglied. Ich habe in den vergangenen Wochen insgesamt 10.000 Euro an die AfD in Sachsen-Anhalt gespendet – zweimal 5.000 Euro.
...

Hier weiterlesen!

Moin Maxi!
Erinnert mich an einen verbalen Ausbruch von Pofalla gegen Bosbach:"Ich kann Deine ..... nicht mehr sehen!"
Das ist wie wenn kleine Kinder streiten: Wenn die Argumente alle sind dann kommen die Kraftausdrücke.
Verstehe nicht, warum er noch immer in der CDU ist, wenn er die Partei derart miserabel findet. Und warum will er rausgeworfen werden ? Es gibt, soviel ich weiß, keine Zwangsmitgliedschaft in der CDU. Einfach Austritt erklären - und AfD Mitgliedschaft anstreben - so wie es viele CDUler seit 2015 gemacht haben. Vermutlich sind es tatsächlich persönliche Gründe....

Übrigens..Kamaeradenschwein - wer hätte gedacht, das die in der CDU Wert auf Korpsgeist gelegt wird.
Moin Staber,

wäre er still ausgetreten, gäbe es diesen Knall nicht, der mit diesem Brandbrief ausgelöst wurde.
Der CDU-Bürgermeister Bernd Sprange wählte diesen Schritt, um die CDU-ler wachzurütteln, damit endlich innerhalb der Partei eine Debatte darüber stattfindet, ob es ein Weiter so geben soll oder ob sie sich wieder auf konservative Werte der vor Merkel Ära besinnt, wofür die CDU einst gegründet wurde.
Sprange spricht im Namen der Parteimitglieder, die sich enttäuscht von der ehemals konservativen Politik abgewendet haben. Das dürften nicht wenige sein.
Alle Hoffnungen lagen vor der BTW auf Friedrich Merz, der es danach total versemmelt hat.

Meine Meinung ist, dass zunächst auf Landesebene eine gelegentliche Zusammenarbeit von AfD und CDU machbar wäre. In den Städten und Gemeinden klappt das mancherorts bereits und es wird sich nicht mit Dreck beworfen.
Aber da sich die CDU auf Landes- und Bundesebene festgenagelt hat, wird das für sie der Untergang bedeuten. Eine CDU, die der linken Seite laufend nachgibt, macht sich mit der Zeit entbehrlich, weil der konservative Wähler abwandert.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 22.08.2026, 15:47
von Staber
Maxi schrieb:
Eine CDU, die der linken Seite laufend nachgibt, macht sich mit der Zeit entbehrlich, weil der konservative Wähler abwandert.
Hi Maxi!

das ist der Punkt.Frage .....sollten Parteien grundsätzlich für alle Koalitionen offen sein? Ich sage ja, das sollten sie, weil

Ausgrenzung und Ablehnung nicht demokratisch ist. Man muss einen Kompromiss finden, sich austauschen und gemeinsam

entscheiden .Wir leben im tolerantesten, friedlichsten, antiaggressivsten, buntesten, vielfältigsten Deutschland aller Zeiten, in

dem so ziemlich alles Undenkbare denkbar geworden ist – warum ausgerechnet sollten bestimmte Koalitionen undenkbar sein?

Und wenn z.BSP. die Wähler in Sachsen-Anhalt die A+D wählen, dann ist das Demokratisch!

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 22.08.2026, 20:09
von maxikatze
Staber hat geschrieben: 22.08.2026, 15:47 Maxi schrieb:
Eine CDU, die der linken Seite laufend nachgibt, macht sich mit der Zeit entbehrlich, weil der konservative Wähler abwandert.
Hi Maxi!

das ist der Punkt.Frage .....sollten Parteien grundsätzlich für alle Koalitionen offen sein? Ich sage ja, das sollten sie, weil

Ausgrenzung und Ablehnung nicht demokratisch ist. Man muss einen Kompromiss finden, sich austauschen und gemeinsam

entscheiden .Wir leben im tolerantesten, friedlichsten, antiaggressivsten, buntesten, vielfältigsten Deutschland aller Zeiten, in

dem so ziemlich alles Undenkbare denkbar geworden ist – warum ausgerechnet sollten bestimmte Koalitionen undenkbar sein?

Und wenn z.BSP. die Wähler in Sachsen-Anhalt die A+D wählen, dann ist das Demokratisch!
Hallo Staber,
imgrunde stimme ich dir zu. Es wäre der Idealfall. Aber wir Konservative und Freiheitsdenker haben Bauchschmerzen bei dem Gedanken, Bündnisse einzugehen, mit denen wir zu wenig gemeinsam haben. Oder kannst du dir vorstellen, dass eine konservative Partei sich einen Koalitionspartner aussucht, der Firmen wie im Sozialismus enteignen oder den Bürger gängeln will? Die Gegensätze sind einfach zu groß.
Wie sowas dann letztendlich ausgeht, konnten wir bei der Ampel und bei der jetzigen Regierung sehen. Nimm' Lindners Schuldenbremse als Beispiel. Daran ist die Ampel zerbrochen, obwohl die FDP hätte viel früher die Notbremse ziehen müssen. Auch die CDU würde deutlich besser dastehen, wenn sie der SPD von Anfang an klargemacht hätte, wo's Licht am Fahrrad hängt.
Und ja, es ist demokratisch, wenn in Sachsen-Anhalt die Partei in Regierungsverantwortung steht, welche die meisten Stimmen bei der LTW erreicht hat. Aber die Altparteien haben ihre eigene "unsere Demokratie" und wo es nur geht, die Konkurrenz mit fragwürdigen Mitteln ausgebremst wird.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 02.09.2026, 17:41
von Staber
Özdemir und Pistorius werben für Verbots-Antrag gegen AfD


https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... fd,VTbrXrh


Werte Leser!

Turnusmäßige Überprüfung aller Parteien wären Ratsamer.
Mir wäre am liebsten (obwohl das natürlich organisatorisch aufwendig ist) ein turnusmäßiges Parteiverbotsverfahren gegen alle Parteien (oder gegen alle, die groß genug sind, um überhaupt in Frage zu kommen).
Das fände ich am saubersten, weil damit die Verfassung so vor verfassungsfeindlichen Parteien geschützt wäre, wie es die Verfassung nunmal vorsieht, ohne dass irgend eine Partei in den Verdacht geraten könnte, das Verfahren (auf die eine oder andere Weise) zum Wahlkampf missbrauchen zu wollen.
Damit dürfte doch auch die AfD kein Problem haben, oder?

Mal schauen ob die Beliebtsheitswerte von Pistorius jetzt sinken werden und er nicht mehr die unangefochtene Nummer 1 ist.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 02.09.2026, 17:57
von AlexRE
Staber hat geschrieben: 02.09.2026, 17:41 Özdemir und Pistorius werben für Verbots-Antrag gegen AfD


https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... fd,VTbrXrh


Werte Leser!

Turnusmäßige Überprüfung aller Parteien wären Ratsamer.
Mir wäre am liebsten (obwohl das natürlich organisatorisch aufwendig ist) ein turnusmäßiges Parteiverbotsverfahren gegen alle Parteien (oder gegen alle, die groß genug sind, um überhaupt in Frage zu kommen).
Das fände ich am saubersten, weil damit die Verfassung so vor verfassungsfeindlichen Parteien geschützt wäre, wie es die Verfassung nunmal vorsieht, ohne dass irgend eine Partei in den Verdacht geraten könnte, das Verfahren (auf die eine oder andere Weise) zum Wahlkampf missbrauchen zu wollen.
Damit dürfte doch auch die AfD kein Problem haben, oder?

Mal schauen ob die Beliebtsheitswerte von Pistorius jetzt sinken werden und er nicht mehr die unangefochtene Nummer 1 ist.
Tolle Idee, allerdings sind fast alle Verfassungsrichter von SPD - und CDU - Politikern in jeweils kleinem Kreis ausgesucht worden. Die werden ganz sicher keine Partei außer der AfD verbieten, wenn überhaupt eine.

Re: Wie die AfD die Politik verändert

Verfasst: 07.09.2026, 09:28
von maxikatze
Die Überschrift des Themas lautet: „Wie die AfD die Politik verändert“.
Na, dann schaun' mer mal, was machbar ist und was nicht.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... wtab-de-de
Ulrich Siegmund hatte ihr während eines Urlaubs in Vietnam die Frage gestellt. Ihren späteren Ehemann beschrieb sie als "offen und spontan und witzig".